Kategorie: Kosmetikindustrie

Mikroplastik – unsichtbare Gefahr

Plastikmüll häuft sich in den Ozeanen zu einem sogenannten „siebten Kontinent“ an. Mikroplastik, kleiner als fünf Millimeter, ist sehr viel weniger offensichtlich, birgt jedoch unüberschaubare Gefahren. Die Mikropartikel finden sich in Kosmetikartikeln wie Duschgels, Peelings und Zahncremes. Sie passieren die Kläranlagen und gelangen so in Meer – mit verheerenden Folgen.

http://www.bund.net/themen_und_projekte/meeresschutz/muellkampagne/mikroplastik/

Weitere Infos auf dieser Webseite

Der Kontinent aus Plastik
http://www.yo-fish.de/?p=529

Plastikmüll belastet die arktische Tiefsee
http://www.yo-fish.de/?p=532

Gefahr Weichmacher
http://www.yo-fish.de/?p=947

The Disappearing Male (Die verschwindende Männlichkeit)
http://www.yo-fish.de/?p=941

Weichmacher machen dick
http://www.yo-fish.de/?p=11

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Aluminium – gefährlicher als gedacht?

Der cirka sechsminütige Film von Sabine Guth, ausgestrahlt in der Sendereihe „alles wissen“ des Hessischen Rundfunks, beleuchtet die Toxizität des Leichtmetalls Aluminium, das – wie neue Studien zeigen – in Verdacht steht, für das Sterben von Nervenzellen verantwortlich zu sein, die Entstehung von Alzheimer zu begünstigen und Brustkrebs auszulösen.

Aluminium findet sich z. B. in Lebensmitteln, Alu-Kochutensilien und -folien, Kosmetika uvm. Es lagert sich in den Knochen, den inneren Organen und dem Gehirn an.

Studien vom November 2013 weisen nach, dass Aluminium aus Deodorants – Roller oder Sprays – in Brustzellen Entzündungen sowie Doppelstrangbrüche in der DNA hervorruft und so am Zellkern schädigend wirkt, womit noch nicht bewiesen wäre, dass Aluminium Brustkrebs auslöst, jedoch bestände die Wahrscheinlichkeit, weil diese Mechanismen letztendlich zu Krebserkrankungen führen, erklärt Peter Jennrich, Facharzt für Allgemeinmedizin und Experte für klinische Metalltoxikologie.

Trotzdem sind aluminiumhaltige Produkte weiter im Handel. Auf Anfrage der Autorin beim „Industrieverband Körperpflege und Waschmittel“, ob man dort eine Gefahr für die Verbraucher sieht, antwortete dieser: (Zitat) Kosmetische Mittel, die Aluminiumverbindungen enthalten, können unverändert als sicher und gesundheitlich unbedenklich angesehen werden.

Dr. Detlef Wölfle vom Bundesinstitut für Risikobewertung sieht trotz der Studien noch Unklarheiten am möglichen Zusammenhang Aluminium und Brustkrebs, doch sollen mögliche Gefahren durch Aluminium jetzt neu bewertet werden, so die Autorin. Könne man sich einer täglichen Aufnahme überhaupt noch entziehen?

http://www.hr-online.de/website/fernsehen/sendungen/index.jsp?rubrik=85579&key=standard_document_50754837

Der Filmbericht wurde inzwischen leider aus der Mediathek gelöscht.

Studien zu Aluminium in der zentralen medizinischen Datenbank der USA (auf Englisch)
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/?term=Aluminium

Weitere Links zum Thema auf dieser Webseite

Brustkrebs durch Deodorants?
http://www.yo-fish.de/?p=490

Das orale Entgiftungsprogramm (Chelattherapie)
http://www.yo-fish.de/?p=317

Inhaltsstoffe in Kosmetika und Haushaltsartikeln
http://www.yo-fish.de/?p=25

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Toxische Produkte in Supermarktregalen

Die französische Zeitschrift „60 millions de consommateurs (60 Millionen Verbraucher)“ veröffentlichte in der September-Ausgabe die ersten Ergebnisse einer Studie zum Vorhandensein zahlreicher toxischer Substanzen in Produkten des täglichen Bedarfs. Kein Regal unserer Supermärkte bleibt davon verschont: Nahrungsmittel, Getränke, Kosmetika, Haushaltsprodukte… Es sind nicht weniger als 100 betroffene Produkte, weil sie Bestandteile enthalten, „deren wiederholter Kontakt einen wirklichen Einfluss auf die Gesundheit haben kann“.

Caramel E150d, eine Verbindung mit „krebserzeugendem Potenzial“ findet sich beispielsweise im Balsamessig von Maille, in Coca-Cola, Pepsi oder Carambar. Ein weiteres Beispiel ist BHA (Butylhydroxyanisol), ein Antioxidans, das laut der Internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC) als krebserzeugend für den Menschen gilt. Letzteres wird in Kelloggs-Produkten, Hollywood-Kaugummi, Mentos Reine Frische, Royco Minuten-Suppe und weiteren Produkten der Marke Maggi gefunden. Im Kosmetikaregal sind es Parabene, Triclosan und Phenoxyethanol, die „60 millions de consommateurs“ anprangert: Die Baby-Windel Top Budget Baby, der Fond de teint fondant von L’Oreal oder die pflegende Körpercreme Soie de Dove, die Parabene enthalten. Triclosan findet sich in Rasierschaum und Zahnpasta der Marken Leclerc, Colgate oder Sanogyl.

Diese Studie von „60 millions de consommateurs“, vorgenommen von LCI, interessiert sich auch für Säuglingsprodukte. So wurde bei Nivea Baby-Feuchttüchern, Pampers oder Dysney Carrefour Kids Phenoxyethanol in der Zusammensetzung gefunden. Im Drogerieregal wird das Vorhandensein von Methylisothiazolinon (MIT) hervorgehoben. Diese Verbindung würde immer mehr mit Allergien und Ekzemen in Verbindung gebracht. Marken wie Nivea, Le Petit Marseille, Mir, Dove, Carrefour, Palmolive, The Cat, Woolite oder Ajax sind betroffen .

Lesen Sie die vollständige Studie in der entsprechenden Ausgabe der Zeitschrift „60 millions de consommateurs“ und profitieren sie von dieser Untersuchung durch die Kontrolle der Etiketten der Produkte in Ihrem Einkaufsmarkt.

Quelle: www.goodplanet.info

Der Artikel ist leider nicht mehr erreichbar.

Hormonell wirksame Stoffe in Kosmetika

Wie eine aktuelle Untersuchung des B.U.N.D. von über 60.000 Kosmetik- und Pflegeprodukten ergab, enhält jedes dritte hormonell wirksame Chemikalien, welche in Verbindung gebracht werden mit gesundheitlichen Problemen wie einem Rückgang der Spermienqualität, Missbildungen der Geschlechtsorgane, Fettleibigkeit, Hoden- und Brustkrebs oder verfrühter Pubertät. In der Regel macht ein einziges Produkt noch nicht krank, ein gefährlicher Hormon-Cocktail kann jedoch durch die Vielzahl der Produkte entstehen.

http://www.bund.net/index.php?id=18264

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Brustkrebs durch Deodorants?

Durch Untersuchungen, bei denen die Wissenschaftler Modelle von menschlichen Brustzellen kultivierten, auf die sie anschließend Aluminiumchlorid einwirken ließen, konnte ein Genfer Team um den Biologen Stefano Mandriota und den Senologen André-Pascal Sappino nachweisen, dass der in Deodorants enthaltene Stoff Brustzellen schädigen kann. Die in dem Versuch gewählte Dosierung war dabei 1.500 bis 100.000-mal geringer als in herkömmlichen Deodorants. Die Schädigung der Zellen konnten die Forscher einige Wochen später feststellen: Aluminiumchlorid verursachte in den Zellen Veränderungen, wie sie in den ersten Phasen einer tumorartigen Mutation registriert werden. Zudem wurde das Erbgut der Zellen in Form einer erhöhten Anzahl an Doppelstrangbrüchen geschädigt.

Zwar reiche die Studie nicht für einen Nachweis aus, dass Aluminiumchlorid Brustkrebs auslöst, so die Forscher, sie sei allerdings ein wissenschaftlicher Beweis dafür, dass der Stoff für Brustzellen toxisch ist.
APA/Journal of Applied Toxicology

http://www.aerztezeitung.at/archiv/oeaez-2012/oeaez-12-25012012/medizinische-kurzmeldungen-malaria-angstzentrum-brustkrebs-insulaerer-kortex.html

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