Kategorie: Lebensmittelindustrie

WHO will die maximal empfohlene tägliche Zuckermenge halbieren

Wissen wir es nicht alle? Zu viel Zucker ist ungesund. Trotzdem verspeisen die Deutschen durchschnittlich 33 Stück Würfelzucker (etwa 100 g) täglich. Worüber sich die wenigsten im Klaren sind: Von dieser Tagesration befinden sich 83 Prozent in industriell hergestellten Nahrungsmitteln, wie die Autorin des Artikels „Zucker ist Gift“, Marianne Falck, in der Süddeutschen Zeitung vom 21.1.2014 schreibt. Weil die Industrie damit gute Gewinne verbucht, sieht diese auch keinen Handlungsbedarf. Bei 80 Prozent der 600.000 verschiedenen Lebensmitteln in amerikanischen Supermärkten sei Zucker zugesetzt, meint der US-amerikanische Wissenschaftler Professor Robert Lustig. In Deutschland fehlt die entsprechende Erhebung, es dürfte jedoch ähnlich aussehen.

Fettsucht, Diabetes, Herzerkrankungen, Bluthochdruck, Krebs und sogar Alzheimer würden von Wissenschaftlern mit zu hohem Zuckerkonsum in Verbindung gebracht. Zur Vermehrung benötigen Tumorzellen sehr viel Glukose (Zucker). Dass Zucker in vielen Fällen Krebs überhaupt entstehen lässt, hält Professor Lewis Cantley sogar für wahrscheinlich, so die Autorin. Im Gehirn regt Zucker zudem die gleichen Regionen an wie etwa Nikotin und Alkohol. Ein Tor, wer etwas Böses denkt?

Bislang ist es der Lebensmittelindustrie mit hohem finanziellen Aufwand und starker Lobby gelungen, die deutliche Ampelkennzeichnung auf Nahrungsmitteln zu verhindern. Ab September 2014 jedoch sind die Hersteller verpflichtet, den Zuckergehalt je 100 Gramm anzugeben.

Weitere Links zum Thema:

Is Sugar Toxic? (auf Englisch)
http://www.nytimes.com/2011/04/17/magazine/mag-17Sugar-t.html?pagewanted=all&_r=0

Refined Sugar Promotes Cancer (auf Englisch)
http://www.realnatural.org/refined-sugar-promotes-cancer/

Zucker soll Vergessen fördern
http://www.sueddeutsche.de/wissen/studie-zu-gedaechtnisleistung-zucker-soll-vergessen-foerdern-1.1804902

Zucker – Ein völlig sinnloser Stoff (auf dieser Webseite)
http://www.yo-fish.de/?p=482

Zucker macht dick – zumindest ein wenig
http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/ernaehrung-zucker-macht-dick-zumindest-ein-wenig-1.1574076

Zucker – so schädlich wie Alkohol?
http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/us-forscher-fordern-kontrollen-zucker-so-schaedlich-wie-alkohol-1.1273197

Zucker so giftig wie Tabak? (auf dieser Webseite)
http://www.yo-fish.de/?p=433

Toxische Produkte in Supermarktregalen

Die französische Zeitschrift „60 millions de consommateurs (60 Millionen Verbraucher)“ veröffentlichte in der September-Ausgabe die ersten Ergebnisse einer Studie zum Vorhandensein zahlreicher toxischer Substanzen in Produkten des täglichen Bedarfs. Kein Regal unserer Supermärkte bleibt davon verschont: Nahrungsmittel, Getränke, Kosmetika, Haushaltsprodukte… Es sind nicht weniger als 100 betroffene Produkte, weil sie Bestandteile enthalten, „deren wiederholter Kontakt einen wirklichen Einfluss auf die Gesundheit haben kann“.

Caramel E150d, eine Verbindung mit „krebserzeugendem Potenzial“ findet sich beispielsweise im Balsamessig von Maille, in Coca-Cola, Pepsi oder Carambar. Ein weiteres Beispiel ist BHA (Butylhydroxyanisol), ein Antioxidans, das laut der Internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC) als krebserzeugend für den Menschen gilt. Letzteres wird in Kelloggs-Produkten, Hollywood-Kaugummi, Mentos Reine Frische, Royco Minuten-Suppe und weiteren Produkten der Marke Maggi gefunden. Im Kosmetikaregal sind es Parabene, Triclosan und Phenoxyethanol, die „60 millions de consommateurs“ anprangert: Die Baby-Windel Top Budget Baby, der Fond de teint fondant von L’Oreal oder die pflegende Körpercreme Soie de Dove, die Parabene enthalten. Triclosan findet sich in Rasierschaum und Zahnpasta der Marken Leclerc, Colgate oder Sanogyl.

Diese Studie von „60 millions de consommateurs“, vorgenommen von LCI, interessiert sich auch für Säuglingsprodukte. So wurde bei Nivea Baby-Feuchttüchern, Pampers oder Dysney Carrefour Kids Phenoxyethanol in der Zusammensetzung gefunden. Im Drogerieregal wird das Vorhandensein von Methylisothiazolinon (MIT) hervorgehoben. Diese Verbindung würde immer mehr mit Allergien und Ekzemen in Verbindung gebracht. Marken wie Nivea, Le Petit Marseille, Mir, Dove, Carrefour, Palmolive, The Cat, Woolite oder Ajax sind betroffen .

Lesen Sie die vollständige Studie in der entsprechenden Ausgabe der Zeitschrift „60 millions de consommateurs“ und profitieren sie von dieser Untersuchung durch die Kontrolle der Etiketten der Produkte in Ihrem Einkaufsmarkt.

Quelle: www.goodplanet.info

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Pestizid- und Mineralölrückstände in Grünem Tee

Grüner Tee kommt meist aus Ostasien und gilt als gesund und belebend. Für einen in der Februarausgabe des Magazins Öko-Test veröffentlichen Artikel wurden 22 Artikel auf Pestizid-, Mineralöl- und radioaktive Rückstände untersucht.

Nach wie vor enthalten zahlreiche Grüne Tees Pestizidrückstände. Bei einem der Produkte wurden sogar 14 verschiedene Spitzmittel festgestellt, bei 17 Grün-Tees wurden Mineralölrückstände nachgewiesen. Die radioaktiven Belastungen waren für ein Lebensmittel aus dieser Region nicht sonderlich auffällig, was wohl damit in Zusammenhang steht, dass die Ernten nach Fukushima erst jetzt in den Handel gelangen.

Den ausführlichen neunseitigen Test können Sie hier herunterladen (Preis 2 EUR):

http://emedien.oekotest.de/cgi/index.cgi?artnr=99298&bernr=04&co=&seite=22|16&suche=&x=9&y=5

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Wie die Industrie aus Kindern Junkfood-Junkies macht

Diabetes, Gelenkprobleme, Bluthochdruck und Herzprobleme – das sind mögliche Aussichten der übergewichtigen und fettleibigen Kinder. In Deutschland sind es 15 bzw. 6 Prozent! Die Ursachen liegen in falscher Ernährung durch fettige Snacks und Süßigkeiten, die ihnen die Nahrungsmittelindustrie mit ihren ausgeklügelten Marketingstrategien aufdrängt, so Foodwatch – und wir alle bekommen es fast täglich mit, wenn wir einkaufen. Bis heute wird und wurde eine eindeutige Kennzeichnung der Nährwerte in den Produkten verhindert.

Foodwatch hat nun die Wahl zum Goldenen Windbeutel 2013 gestartet, mit dem die dreisteste Werbemasche der Lebensmittelindustrie für ungesunde Kinderprodukte „ausgezeichnet“ werden soll.

Nehmen Sie bitte daran teil unter:

http://www.foodwatch.org/de/informieren/kinderernaehrung/2-minuten-info/

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Giftiges Benzol in Erfrischungsgetränken

Untersuchungen des NDR-Magazins „Markt“ haben ergeben, dass zahlreiche Erfrischungsgetränke den nachweislich Krebs auslösenden Stoff Benzol enthalten. Das Bundesinstitut für Risikobewertung warnt seit Jahren vor der möglichen Gefahr, doch sind sich Experten nicht einig.

http://www.ndr.de/ratgeber/verbraucher/lebensmittel/benzol109.html

Obiger Beitrag ist in der NDR-Mediathek leider nicht mehr abrufbar.

http://www.spiegel.de/gesundheit/ernaehrung/benzol-in-erfrischungsgetraenken-experten-streiten-ueber-krebsgefahr-a-895979.html