Kategorie: Medizinproduktindustrie

Regress bei Medizinprodukten

Wie der AOK-Medienservice mitteilt, sind bei einem Versagen von Medizinprodukten grundsätzlich drei Arten von Ursachen möglich: ein Produktfehler, ein ärztlicher Behandlungsfehler oder ein Fehlverhalten des Patienten. In Deutschland muss im ersten Fall der Hersteller haften, Arzt oder Klinik haften im zweiten Fall und der Betroffene selbst im dritten Fall. Jedoch lässt sich die Art des Schadens oftmals nur schwer ermitteln. Der / die Geschädigte hat es aber auch bisweilen nicht leicht, seine Ansprüche durchzusetzen, selbst wenn es eindeutig um einen Produktfehler geht, und findet sich oftmal in langwierigen Rechtsstreits wieder.

http://www.aok-bv.de/presse/medienservice/thema/index_09235.html

Schadhafte Medizinprodukte im Überblick

Kommen neue Medizinprodukte auf den Markt, so der AOK-Medienservice, passiert es immer wieder, dass einige sich als gefährlich für die Patienten erweisen. Mal werden krebserregende Stoffe freigesetzt, mal erhöht sich das Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden. Der Service benennt einige problematische Medizinprodukte in alphabetischer Reihenfolge.

http://www.aok-bv.de/presse/medienservice/thema/index_09234.html

Prozess um Brustimplantate – Dämpfer für Klägerin

Vergangenen Dienstag begann der bundesweit erste Prozess um Brustimplantate in Karlsruhe. Diese Implantate aus Billig-Silikon wurden bei tausenden Frauen eingesetzt. Bisher sehen die Richter weder eine Mitschuld von Behörden, noch vom TÜV, so dass es für eine schnelle Entschädigung bei den betroffenen Frauen wenig Hoffung gibt (Filmbeitrag).

http://www.tagesthemen.de/multimedia/video/video1214208.html

Der Beitrag ist leider nicht mehr erreichbar.

Von Kommentare deaktiviert für Prozess um Brustimplantate – Dämpfer für Klägerin Veröffentlicht unter Medizinproduktindustrie

Immer noch werden gefährliche Implantate problemlos EU-weit zugelassen

Redakteure des Fachblatts British Medical Journal (BMJ) und des Daily Telegraph hatten vorgegeben, Hersteller künstlicher Hüftgelenke zu sein und problemlos eine EU-weite Zulassung für die Implatate erhalten – und dies, obwohl es die Implantate gar nicht gab, sie laut Beschreibung giftige Metallionen absonderten und vom Markt genommenen, bruchgefährdeten Modellen ähnelten (siehe auch den in der heutigen Printausgabe der Süddeutschen Zeitung auf der Titelseite erschienenen Artikel „Aus der Hüfte“ von Werner Bartens).

Die Originalpublikation finden Sie hier (auf Englisch):

http://www.bmj.com/content/345/bmj.e7173

Von Kommentare deaktiviert für Immer noch werden gefährliche Implantate problemlos EU-weit zugelassen Veröffentlicht unter Medizinproduktindustrie

EU zieht Lehren aus Brustimplantate-Skandal

EU-Kommissar Dalli möchte nun nach dem Skandal um minderwertige Brustimplantate mit einem neuen Maßnahmenkatalog die Medizinprodukt-Branche stärker unter die Lupe nehmen, um für mehr Sicherheit für Patientinnen zu sorgen. Dazu gehören unangemeldete Besuche bei den Herstellern.

http://www.tagesthemen.de/ausland/brustimplantat-skandal100.html