Kategorie: Pharmaindustrie

Verdacht auf tödliche Nebenwirkungen: Frankreich zieht Bayer-Pille aus dem Verkehr

Die französische Arzneimittelaufsichtsbehörde ANSM hat nun das von Bayer hergestellte, häufig als Antibabypille verschriebene Akne-Medikament Diane 35 wegen des Verdachts auf tödliche Nebenwirkungen verboten. Nach einer Übergangszeit von drei Monaten dürfen das Präparat wie auch die Nachahmermittel in Frankreich nicht mehr vertrieben werden.

http://www.tagesthemen.de/ausland/bayer-pille-frankreich100.html

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Kerosin im Kügelchen

Man bezeichnet die Homöopathie zurecht als eine sanfte Heilkunst. Die Ausgangsstoffe liegen durch die Verdünnung (Potenzierung) meistens unter der Nachweisgrenze und so ist mit toxischen Nebenwirkungen durch diese nicht mehr zu rechnen. Es können aber durchaus ernste Vergiftungen auftreten, ist die Verdünnung zu schwach geraten.

http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/homoeopathie-kerosin-im-kuegelchen-1.1536531

Siehe auch in der Wikipedia:

http://de.wikipedia.org/wiki/Hom%C3%B6opathie#Gegenanzeigen

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NIH-Superkeim-Ausbruch unterstreicht den Mangel an neuen Antibiotika

Eine Meldung der Washington Post: Als Ärzte im vergangenen Jahr an den National Institutes of Clinical Center Health gegen einen tödlichen, resistenten Superkeim ankämpften, wandten sie sich einem Antibiotikum aus der eisernen Reserve zu.

Aber Colistin, wie es heißt, ist keine raffinierte Neuschöpfung der modernen Biotechnologie. Es wurde in einem Becherglas mit gärenden Bakterien in Japan entdeckt – im Jahr 1949.

Dass die Ärzte auf ein so altes, gefährliches Medikament zurückgegriffen haben – Colistin verursacht Nierenschäden –, unterstreicht den Mangel an neuen Antibiotika, die aus der Pharma-Pipeline kommen – selbst angesichts einer globalen Ausbreitung von schnell wachsenden und gegen härteste Medikamente resistenten Krankenhauskeimen. Dies ist ein Fall der Entwicklung von ausuferndem Kapitalismus.

Zwischen 1945 und 1968 haben Pharmaunternehmen dreizehn neue Kategorien von Antibiotika erfunden, so Allan Coukell, Direktor der medizinischen Programme in der Pew Health Group. Zwischen 1968 und heute sind nur zwei neue Kategorien von Antibiotika eingetroffen.
Im Jahr 2011 genehmigte die Food and Drug-Administration ein neues Antibiotikum, das eines der vielen Bakterien, Clostridium difficile, bekämpft, welches für tödliche Krankenhaus-Infektionen sorgt (auf Englisch).

http://www.washingtonpost.com/national/health-science/nih-superbug-outbreak-highlights-lack-of-new-antibiotics/2012/08/24/ec33d0c8-ee24-11e1-b0eb-dac6b50187ad_story.html

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Influenza-Schutzimpfungen bei gesunden Erwachsenen

In einer Studie der als renomiert geltenden Cochrane Collaboration vom 7. Juli 2010 wird festgestellt, dass eine als Routinemaßnahme verabreichte Influenza-Schutzimpfung bei gesunden Erwachsenen außer für die daran beteiligten Industrien keinerlei Nutzen mit sich bringt. Da gesunde Erwachsene ein geringes Risiko zu Komplikationen auf Grund von Atemwegserkrankungen besitzen, kann die Anwendung des Impfstoffes nur als individuelle Schutzmaßnahme gegen die Symptome in bestimmten Fällen empfohlen werden.

Die Autoren werteten 50 Berichte mit den Auswirkungen der Impfstoffe bei gesunden Erwachsenen im Alter von 18 bis 65 Jahren aus. 40 davon waren klinische Studien mit über 70.000 Probanden. Zwei berichteten über schwerwiegende Nebenwirkungen und wurden von der Studie ausgeschlossen. Studien über alle Arten der Influenza-Impfstoffe wurden berücksichtigt: die mit lebenden, abgeschwächten und abgetöteten bzw. teilweise abgetöteten Erregern.

Das Autorenteam fand heraus: Wird der Impfstoff parenteral verabreicht, also nicht über den Verdauungstrakt, was in der Regel durch Injektion bedeutet, reduzierten sich Influenza-ähnliche Symptome bei nur 12 Prozent der geimpften Personen.
Es fanden sich keine Beweise dafür, dass die Impfung bei gesunden Erwachsenen eine Virusübertragung verhindert, womit das Herdenimmunitätsargument haltlos geworden sei. Dies ist besonders wichtig, weil – wie die Autoren verdeutlichten – inaktive Impfstoffe bei gesunden Erwachsenen als am wirksamsten galten.
Die Autoren konnten auch keinen Beweis dafür finden, dass Infuenza-Impfstoffe Komplikationen vorbeugen oder sie gar verhindern können. Vielmehr fanden sie Hinweise darauf, dass zahlreiche Schlussfolgerungen bei den untersuchten Studien manipuliert worden seien (auf Englisch).

Auf der nachfolgend verlinkten Webseite können Sie eine Zusammenfassung der Studie herunterladen (PDF | 62 KB). Für den Download des kompletten Berichts (PDF | 1.043 KB) müssen Sie sich registrieren.

http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/14651858.CD001269.pub4/full

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Mediziner werfen Pharmafirmen Manipulation von Studien vor

Laut Forschern nutzen Medikamentehersteller ihren finanziellen Einfluss zur Verzerrung von Arzneimittelstudien. Nach einer Analyse von Dutzenden Studien kommen die Mediziner zu diesem Ergebnis und formulieren daher die Forderung, dass Sicherheit vor Umsatz gehen soll, so der Spiegel.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,690328,00.html

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